iSeal Nachrichten

Pressemitteilungen und Neuigkeiten 

Unser Projekt hat das Ziel, dass unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse im Naturschutz angewendet werden können.  Hier möchten wir nicht nur unsere neuesten Ergebnisse zeigen, sondern auch einen Einblick in unseren Forschungsalltag (und natürlich dessen Highlights) geben.

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Erster Workshop der sustainMare WG „Monitoring & Assessment“ 

 

Vom 27.02. – 28.02.2024 hat am Senckenberg am Meer in Wilhelmshaven der erste Workshop der neu gegründeten sustainMare Arbeitsgruppe „Monitoring & Assessment“ stattgefunden. Unter der Leitung von Prof. Dr. Pedro Martinez Arbizu (Senckenberg am Meer) und Dr. Ulrike Schückel (Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein), beide aus iSeal, gab es unter den knapp 30 Wissenschaftler*innen aus den unterschiedlichen Projekten sowie Vertreter*innen verschiedener Interessen- und Nutzer*innengruppen einen regen Austausch: Im Rahmen von Monitoring und Bewertung standen vor allem die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL), die Bedarfsermittlung zur Entwicklung von Indikatoren und fehlenden Monitoringparametern für die MSRL und der dafür notwendige Dialog zwischen Stakeholdern und der Wissenschaft im Fokus. 

© Viola Siegler

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BLANO-Dialogforum Meeresschutz

Am 14.12.2023 nahmen Dr. Ulrike Schückel, Prof. Dr. Pedro Martinez Arbizu und Dr. Claudia Günther am BLANO-Dialogforum Meeresschutz in Hamburg teil. Schwerpunkte des Dialoforums waren der Stand zur Umsetzung der MSRL-Maßnahmen, Monitoring- und Messprogramme in Nord- und Ostsee und der Zustand der deutschen Meeresgewässer.    Dr. Ulrike Schückel moderierte mit Annika Grage vom BSH die Diskussionsgruppe „Wie kommen wir zu einer besseren Überwachung der Meeresumwelt?“ und stellte in einem Kurzvortrag die neue sustainMare Expertengruppe „Monitoring and Assessment“ vor.
 
©  Geschäftsstelle Meeresschutz 

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Benthos-Monitoring mit der SENCKENBERG 

Vom 04.10. bis 13.10. sind Dr. Ulrike Schückel und Carsten Pauls (beide LKN SH) für iSeal auf Ausfahrt mit dem Forschungsschiff SENCKENBERG gefahren. Das Ziel der Ausfahrt war die Untersuchung festgelegter Messstationen in Bezug auf die benthische und pelagische Unterwasserwelt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Im Rahmen der Ausfahrt kamen mit CTD, Van Veen Greifer, Multicorer, Planktonnetz und einer Baumkurre fünf Geräte zum Einsatz. Die genommenen Proben werden in den kommenden Wochen und Monaten für stabile Isotopenmessungen vorbereitet, während Mageninhaltsanalysen von Fischen ebenfalls für die Erstellung von Nahrungsnetzmodellen gesammelt werden. Ein kleines Highlight der Ausfahrt war der Fang dreier Hummer, die genetisch untersucht werden. 

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Parlamentarisches Frühstück in Berlin: Zwischen Offshore-Wind, Artenvielfalt und Fischerei 

Am 28.09. haben sich Dr. Maysa Ito (GEOMAR) und Carsten Pauls (LKN SH) auf Einladung der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) stellvertretend für das Projekt iSeal auf den Weg zum Parlamentarischen Frühstück nach Berlin gemacht. Nach den Impulsvorträgen zu den Themen Offshore-Wind, Artenvielfalt und Fischerei von Dr. Andreas Kannen (Helmholtz-Zentrum Hereon), Prof. Dr. Helmut Hillebrand (Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) und Dr. Ralf Döring (Institut für Seefischerei am Johann Heinrich von Thünen-Institut) stand der Dialog im Mittelpunkt: Abgeordnete, Stakeholder und Mitglieder der DAM-Forschungsmission sustainMare nutzten die Möglichkeit, um über die Entwicklungen und künftigen Herausforderungen im Bereich Energie-, Meeresumwelt- und Fischereipolitik zu diskutieren. 

© Anke Beim

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Nahrungsnetz-Pilotstudie im OSPAR Quality Status Report 2023 veröffentlicht

 Die ersten iSeal Ergebnisse konnten erfolgreich in die Meerespolitik transferiert werden. Im Rahmen des OSPAR Quality Status Report 2023 wurde eine erste Pilotstudie zur Nahrungsnetzbewertung mittels Ökologischer Netzwerkanalyse (ENA) zusammen mit Frankreich, Schweden, Dänemark und Portugal erarbeitet. iSeal hat dazu mit einer Pilostudie des Nahrungsnetzes im Küstenmeer Nordsee beigetragen. Mit der Ökologischen Netzwerkanalyse kann man alle direkten und indirekten Nahrungsnetzbeziehungen analysieren und mittels ENA – Indizes bewerten. Das Nahrungsnetz des Küstenmeeres in der Nordsee umfasst 235 marine Arten und wurde über einen Zeitraum von 2009 bis 2019 modelliert. Durch die unverändert hohen Belastungen auf das Nahrungsnetz zeigen die ENA-Indizes, dass sich das Nahrungsnetz in keinem guten Umweltzustand befindet. Der OSPAR Quality Status Report wird alle 5-7 Jahre erstellt und hat zum Ziel den Umweltzustand des Nordostatlantiks anhand der Ziele der Umweltstrategie für den Nordostatlantik 2010-2020 (NEAES 2020) zu bewerten und Maßnahmen zu identifizieren, um die OSPAR-Vision eines sauberen, gesunden und biologisch vielfältigen Nordostatlantiks zu erreichen, der produktiv ist, nachhaltig genutzt wird und dem Klimawandel und der Ozeanversauerung standhält. Darüber hinaus werden die Ergebnisse des QSR 2023 von vielen EU-Mitgliedstaaten zur Unterstützung ihrer Berichtspflichten gemäß der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie genutzt. Zur Pilotstudie geht es hier: https://oap.ospar.org/en/ospar-assessments/quality-status-reports/qsr-2023/indicator-assessments/pilot-assessment-ecological-network-analysis-indices 


 © OSPAR Commission

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Summer School in Parma 

Vom 05.-07. September 2023 haben Dr. Marco Scotti (GEOMAR), Tim Wiemers (Universität Osnabrück) und Carsten Pauls (LKN.SH) im Rahmen des Projektes „iSeal“ an der Summer School der Universität Parma (Italien) teilgenommen. Unter dem Motto „Network analysis in ecology: multiple approaches for complex ecological systems” referierte Dr. Scotti gemeinsam mit Prof. Dr. Antonio Bodini und Dr. Ferenc Jordan (beide Universität Parma) über die Länge trophischer Ketten in pelagischen Nahrungsnetzen. Tim Wiemers und Carsten Pauls nutzten die Summer School, um weitere Kenntnisse im Bereich der Ökologischen Netzwerkanalyse (ENA) und der Sozialen Netzwerkanalyse (SNA) zu erwerben. 


 © Ferenc Jordan

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sustainMare Mid-Term-Conference: iSeal gewinnt Poster award !

Vom 30.08. bis 01.09.2023 fand die Mid-Term-Konferenz der Forschungsmission "Schutz und nachhaltige Nutzung mariner Räume- sustainMare" der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt. Für „iSeal“ gab Dr. Ulrike Schückel Einblicke in die angewandten Forschungsmethoden und stellte die ersten wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie einen Ausblick auf die zweite Phase des Projektes vor. Highlight war der Gewinn des Poster-Wettbewerbes der Early-Career-Researcher von Dr. Léa Joly (links) und Dr. Maysa Ito (rechts). Die beiden Nachwuchswissen-schaftlerinnen präsentierten die Mesokosmos-Experimente des iSeal-Projekts. Die Experimente wurden durchgeführt, um die Auswirkungen der Meereserwärmung und invasiver Arten auf eine benthische Gemeinschaft im Wattenmeer zu bewerten. Analysen werden nun auf verschiedenen biologischen Ebenen durchgeführt, von der physiologischen Reaktion einer einzelnen Art bis hin zur Ökosystem-Funktion. 


 © Eva Papaioannou

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Vortrag in den Nationalparkkuratorien Dithmarschen und Nordfriesland 

 Bei den am 20.06.2023 in Dithmarschen (Heide) und 22.06.2023 in Nordfriesland (Husum) Sitzungen des Nationalparkkuratoriums wurden die Themenfelder EU-Aktionsplan zum Meeresschutz und Fischerei, Benthos im Sublitoral und der Konsultationsprozess Nationalpark Ostsee behandelt. Dr. Ulrike Schückel präsentierte in einem Vortrag die Artenvielfalt und Verbreitung benthischer Lebensgemeinschaften im Sublitoral des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und stellte das Projekt iSeal vor. 


 © Ulrike Schückel

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bei der ASLO Konferenz 

Dr. Léa Joly präsentierte die ersten Ergebnisse der Mesokosmen Experimente bei den diesjährigen Aquatic Science meetings (ASLO) vom 04.06 bis 09.06.2023 in Palma de Mallorca (Spanien). Mit dem Titel „Differences in the resilience of species in a benthic community facing ocean warming“ zeigte sie, welchen Einfluss Temperaturerhöhungen von 1,5 und 3 Grad im Vergleich zur Umgebungstemperatur auf drei wichtige benthische Arten im Wattenmeer (Macoma balthica, Peringia sp., Mytilus edulis) auf Wachstum, Atmung und Kondition haben. Während Mytilus edulis und Peringia sp. deutlich widerstandsfähiger gegenüber der Erwärmung sind, hatte die Temperaturerhöhung negative Auswirkung auf das Wachstum von Macoma balthica. Es ist zu erwarten, dass diese Unterschiede in den Reaktionen der Arten die Struktur des Ökosystems des Wattenmeeres in Zukunft verändern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber zusätzliche Stressfaktoren wie z.B. invasiver Arten reduzieren wird. 


 © Knut Mehler

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Stakeholder Workshop in Wilhelmshaven

Am 13.06.2023 fand der 2. Stakeholder Workshop unter dem Schwerpunkt „invasive Arten“ in Wilhelmshaven statt. Dr. Diana Giebels und Marcel Paul (Universität Osnabrück) präsentierten die Ergebnisse der sozialen Netzwerkanalyse aus über 40 Interviews mit Stakeholdern, Behörden, Naturschutzvereinen, Tauchvereinen, Wissenschaft und Wirtschaft. Dr. Katja Uhlenkott (Senckenberg am Meer) präsentierte erste Ergebnisse aus der Ökologischen Netzwerkanalyse und wie man den Einfluss invasiver Arten auf das Nahrungsnetz analysieren kann. Zusammen mit den Stakeholdern und Vertretern von Tauchvereinen und Planungsbüros wurde eine dynamische (soziale) Netzwerkanalyse im Rahmen einer Early Warning-Fast Response Maßnahme erarbeitet. Ebenfalls stellte das Senckenberg neueste, wissenschaftliche Erkenntnisse über molekulare Methoden zur Bestimmung von invasiven Arten vor, und bekamen alle Workshopteilnehmer*innen einen Einblick in die Mesokosmos Experimente auf Sylt (durch Hannah Spira, GEOMAR Kiel).
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen für die engagierte Mitarbeit und den produktiven Tag!

 © Alexandra Möller

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Auf den Spuren der Unterwasserwelt 

Vom 30.5.2023 bis 08.06.2023 fand eine 10tägige Ausfahrt mit dem Forschungsschiff SENCKENBERG mit Beteiligung der WissenschaftlerInnen Prof. Dr. Pedro Martinez Arbizu und Dr. Ulrike Schückel des Projektes iSeal statt. Ziel war die Untersuchung der benthischen und pelagischen Unterwasserwelt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Zu diesem Zweck wurden folgende Geräte einsetzt: CTD, Van Veen Greifer, Multicorer, Planktonnetz und eine Baumkurre. Zu dem wurden Proben für stabile Isotopenmessungen und Mageninhaltsanalysen von Fischen für die Erstellung von Nahrungsnetzmodellen gesammelt. Nun läuft die Aufarbeitung des Probenmaterials.

 ©  Ulrike Schückel 

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Wattwanderung mit dem Projekt „iSeal“ 

Beteiligung von iSeal am zweiten Transformation Lab an der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel im Rahmen von reSEArch-EU, einem Projekt von „SEA-EU: Die Europäische Universität der Meere“. Katja Heubel, Claudia Günther und Ulrike Schückel stellten am 26.04.2023 am Forschungs- und Technologiezentrum (FTZ) Westküste das Projekt iSeal vor, als erfolgreiches Beispiel für die Zusammenarbeit und gemeinsame Forschung für den Naturschutz zwischen Universitäten, Forschungsinstituten und der öffentlichen Verwaltung. Danach ging es gemeinsam mit der Delegation aus zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Brest (Frankreich), Danzig (Polen), Split (Kroatien), Malta und Cádiz (Spanien) ins Watt vor Büsum um diesen einzigartigen Lebensraum mit ihren Bewohnern live kennen zu lernen. 


 © Tobias Hahn, Uni Kiel

 https://www.uni-kiel.de/de/forschung/forschungsschwerpunkte/detailansicht/news/108-reallabore-transformation-lab

 

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Parlamentarischer Abend in Hannover 

Am 23. März 2023 veranstaltete die Deutsche Allianz Meeresforschung (DAM) ihren ersten Niedersächsischen Parlamentarischen Abend in Hannover. Um das Projekt iSeal dort vorzustellen waren auch wir, Achim Wehrmann, Katja Uhlenkott und Pedro Martínez Arbizu von Senckenberg am Meer aus Wilhelmshaven, vor Ort. Der Abend stand ganz im Zeichen der Meeresforschung und begann mit Grußworten von Vertretern des Niedersächsischen Landtages. Nach Vorträgen von Angela Ittel (TU Braunschweig) und Helmut Hillebrand (HIFMB Oldenburg), sowie einer Podiumsdiskussion zu „Konflikten zwischen Schutz und Nutzung der Nordsee“, konnten wir beim anschließenden Empfang unser Forschungsprojekt vorstellen. Wir präsentierten uns dort mit einem Modell, dass die Auswirkungen der eingewanderten Pazifischen Auster, die durch Riffbildung die Struktur der Miesmuschelbänke im Küstenbereich stark verändert hat, widerspiegelt. Ein echter Hingucker waren außerdem die in Alkohol fixierten Exemplare von gebietsfremden Arten wie der Amerikanischen Trogmuschel Mulinia lateralis und einheimischen Arten wie der Gemeinen Herzmuschel Cerastoderma edule, die im Wattenmeer eine ähnliche ökologische Nische besetzen. So konnten wir den Abend bei anregenden Gesprächen in einer entspannten Atmosphäre ausklingen lassen. 

 

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Probennahme im Watt

Auch diesen März war es wieder soweit: ein Team aus mehreren Wissenschaftler:innen hat sich erneut mit dem Vermessungsschiff Oland des Landesbetriebs für Küstenschutz (LKN.SH) auf den Weg ins Watt gemacht, um auf den Miesmuschelbänken weitere Proben für die Mesokosmos-Experimente zu sammeln. Die Proben, die sowohl die Muscheln als auch alle dazugehörigen Organismen und Sediment enthalten, wurden anschließend zur Wattenmeerstation des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in List auf Sylt gebracht. Dort wurden sie in die Mesokosmen überführt, um in den kommenden Wochen die nächsten Messungen durchzuführen. Das Projekt „iSeal“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Kennzeichen 03F0913A gefördert.

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Statusseminar und Stakeholder-Workshop in Wilhelmshaven

Am 19. und 20.10.2022 haben wir das diesjährige Statusseminar und unseren ersten Stakeholder-Workshop im Senckenberg in Wilhelmshaven abgehalten. Während des Statusseminars haben wir uns einen Überblick über den aktuellen Stand der jeweiligen Arbeitspakete verschafft und die ersten Ergebnisse besprochen. In dem Workshop haben wir mit den eingeladenen Stakeholdern aus verschiedenen Institutionen darüber diskutiert, wie sich die ökologische und soziale Netzwerkanalyse gut integrieren lassen. Hier ging es vor allem um die Themen invasive Arten, Indikatorenentwicklung und Schutzgebiete. Durch den angeregten Austausch konnten wir gemeinsam konkrete und anwendungsorientierte Optionen erarbeiten. 

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Wadden Sea Day: Verständnis des Zusammenwirkens der Arten für Management des Wattenmeeres unerlässlich

Klimawandel und andere menschliche Aktivitäten beeinflussen das Vorkommen von Arten und deren Gefüge im Wattenmeer. Insbesondere vor dem Hintergrund der Bedeutung des Weltnaturerbes Wattenmeeres für die globale Biodiversität ist es wichtig, die Beziehungen zwischen den Arten im Nahrungsnetz zu untersuchen, sie in ihrer Gesamtheit zu betrachten und zu verstehen, wie menschliche Aktivitäten diese Beziehungen und die Funktionalität des gesamten Ökosystems verändern. Kurzum: „Wer frisst wen“ und welche Konsequenzen hat dieses Wissen für das Management des Weltnaturerbes Wattenmeer? Diese Frage stand im Mittelpunkt des diesjährigen Wattenmeertages, der am 25. August in Wilhelmshaven stattfand.  

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Premiere

Ein Team von Wissenschaftler:innen mehrerer beteiligter Institutionen hat sich kürzlich mit dem Vermessungsschiff Oland des Landesbetriebs für Küstenschutz (LKN.SH) auf den Weg in Richtung Pellworm gemacht, um dort auf den Miesmuschelbänken die ersten Proben zu sammeln. Es handelte sich um die erste Feldarbeit im Rahmen des wissenschaftlichen Projektes. Die Muscheln samt aller Organismen, die sich auf diesen befanden, wurden für weitere Untersuchungen zur Wattenmeerstation des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in List auf Sylt gebracht. „iSeal“ war Ende März übrigens auch bei einem Parlamentarischen Abend der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) in Kiel präsent. „iSeal“ wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Kennzeichen 03F0913A gefördert.

Johanna Osterberg  | 01.04.2022 

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Einflüsse auf das Küstenökosystem werden erforscht 

Wie wirken sich äußere Einflüsse wie etwa der Klimawandel oder eingewanderte Arten auf das Wattenmeer und die angrenzende Nordsee aus? Dieser Frage geht das wissenschaftliche Projekt „iSeal“ nach, das jetzt in der schleswig-holsteinischen Nationalparkverwaltung gestartet ist. 

23.02.2022

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Neues Forschungsprojekt

„iSEAL“ – so lautet das Kurzwort für ein Forschungsprojekt, für das vor wenigen Tagen die Bewilligung und Finanzierungszusage aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erfolgt ist. 

04.11.2022


Das Projekt iSeal ist ein Teil der Forschungsmission der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) zum Thema „Schutz und nachhaltige Nutzung Mariner Räume“.