iSeal

Forschung für die Naturschutzpraxis

Das Projekt iSeal untersucht die Auswirkungen von Klimawandel, Fischerei und invasiven Arten auf die Küstenökosysteme der Nationalparks Niedersächsisches und Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Der Titel unseres Projektes lautet „Integrierte sozial-ökologische Netzwerkanalyse für die transdisziplinäre Entwicklung von Indikatoren und Handlungsempfehlungen zur Reduktion anthropogener Stressoren“, die Abkürzung iSeal ist von der englischen Version abgeleitet. Auch wenn unser Name es vermuten lässt, wir beschäftigen uns nicht hauptsächlich mit Seehunden, sondern forschen an verschiedenen Lebensgemeinschaften im Wattenmeer. 

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Woran wir forschen

In dem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Projekt untersuchen Wissenschaftler*innen aus sieben verschiedenen Forschungseinrichtungen den Einfluss von Klimawandel, Fischerei und der Ansiedelung invasiver Arten auf das Ökosystem Wattenmeer. Mit den Ergebnissen sollen Indikatoren entwickelt werden, um eine Bewertungsgrundlage für den ökologischen Zustand der Küstenökosysteme zu schaffen. Diese Indikatoren können im Kontext bestehender Richtlinien und Meeresschutzübereinkommen verwendet werden und helfen bei der Weiterentwicklung von Monitoring-Konzepten.

iSeal

Wie wir forschen

Das Projekt iSeal ist ein Teil der Forschungsmission der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) zum Thema „Schutz und nachhaltige Nutzung Mariner Räume“. In der ersten Phase des Projekt (Ende 2021 bis Ende 2024) wurden die Auswirkungen verschiedener menschengemachter Einflüsse auf das Ökosystem Wattenmeer untersucht. Dazu wurden unter anderem Zeitreihen analysiert, Mesokosmos-Experimente durchgeführt, neue Methoden zum Nachweis invasiver Arten erprobt, Nahrungsnetze modelliert und die sozial-ökologische Netzwerkanalyse verwendet. Die zweite Phase (Ende 2024 bis Ende 2027) des Projekt führt diese Untersuchungen fort und nutzt die Ergebnisse für Handlungsempfehlungen und das Testen von Indikatoren.

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Wofür wir unsere Ergebnisse nutzen

Wir möchten verstehen, wie die verschiedenen menschlichen Einflüsse, die auch als multiple anthropogene Stressoren bezeichnet werden, die Biodiversität und die Zusammensetzung der Organismen im Küstenbereich des Wattenmeeres beeinflussen. Diese Erkenntnisse werden wir nutzen, um Konzepte für eine bessere Beurteilung des ökologischen Zustands des Wattenmeeres zu entwickeln. Eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessenvertretern, wie beispielsweise Behörden, ist uns besonders wichtig, da die Ergebnisse von iSeal eine direkte Anwendung in der Naturschutzpraxis ermöglichen. 

🌊 Haben Sie neue Arten entlang unserer Küste bemerkt? 🦀🐚

Forschende der Universität Oldenburg untersuchen, wie Menschen neue und invasive Arten im Wattenmeer wahrnehmen. Ziel ist es, zu verstehen, ob diese Veränderungen eher als Problem oder als Bereicherung gesehen werden und wie wir zukünftig mit ihnen umgehen sollten.
📝 Nehmen Sie an der interaktiven und anonymen Umfrage teil und schildern Sie uns Ihre Perspektive.
💬 Ganz gleich, ob Sie viel oder gar nichts über invasive Arten wissen – Ihre Meinung ist wichtig, um besser zu verstehen, wie Menschen diese Veränderungen erleben.
📲 Sie können die Umfrage aufrufen, indem Sie den QR-Code im Bild scannen oder auf diesen Link klicken: https://www.partimap.eu/de/p/wattenmeer2026

Die Umfrage ist bis zum 15. August 2026 geöffnet 🗓️

 

Unser Projekt und unsere Forschung 

Unser Projekt ist in mehrere Forschungsthemen, 
sogenannte Arbeitspakete, unterteilt, in denen wir uns [...] 


 

Das Projekt iSeal ist ein Teil der Forschungsmission der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) zum Thema „Schutz und nachhaltige Nutzung Mariner Räume“.